Hauptsache
Lisa ist gestorben
Wann und wo darf ich trauern?
In der Kita teilen Fachkräfte und Kinder nicht nur Friede, Freude und Eierkuchen, sondern auch Verluste. »Lisa« steht für eine verlorene Freundin, Erzieherin, Mama, Opa oder ein geliebtes Haustier. In welcher Konstellation oder Beziehung auch immer Lisa zu uns steht: Ihr Verlust stellt ein Thema dar, das es zu bearbeiten gilt. Kitaleiter Michael Warnat ist der Anspruch auf Abschied wichtig.
Der traurige Ernstfall
Wie Kitas handlungsfähig bleiben, wenn Tod und Trauer den Alltag erschüttern
Der Tod gehört zum Leben – und dennoch trifft er Kindergärten meist unvorbereitet. Stirbt ein Kind, eine pädagogische Fachkraft oder ist eine Familie von einem Verlust betroffen, verändert sich der Kita-Alltag plötzlich. Unsicherheiten entstehen, und eine hohe emotionale Betroffenheit überlagert das professionelle Handeln. In Krisensituationen zeigt sich, wie wichtig es ist, dass Teams nicht erst im Akutfall beginnen, über ihre Haltung, ihre Aufgaben und Zuständigkeiten nachzudenken. Der Tod lässt sich nicht planen – der Umgang damit schon. Ein Beitrag der Autorin und Fachreferentin für Elementarpädagogik mit Themenschwerpunkt »Trauerpädagogik« Margit Franz.
Wissen
Geheimnisse in der Welt der Kinder
Schöne Geheimnisse sind ein wichtiger Entwicklungsschritt. Kinder erleben so Autonomie und Abgrenzung ganz spielerisch. Es gibt jedoch auch belastende Ereignisse, Gedanken und beunruhigende Sätze, die im Herzen der Kinder bleiben und zu einem belastenden Geheimnis werden können. Solche bedrückenden Geheimnisse können Kinder psychisch und körperlich krank machen. Denn dann gibt es keinen Weg, angemessene Hilfe zu bekommen, Gefühle wie Schuld, Angst, Scham und Traurigkeit auszudrücken oder zu reflektieren.
Erfindergarten
Das Wasserklosett
Große Erfindungen der Menschheit
Das Klosett oder – allgemeiner – die Toilette gehört zu jenen Einrichtungen unseres Lebens, die trotz ihrer Bedeutung für unseren Alltag oft immer noch tabuisiert werden. Es handelt sich um eine Sache, über die nur ungern gesprochen wird. Kinder sehen das etwas anders, und so kommen Erwachsene, die mit Kindern leben und arbeiten, nicht selten auch etwas intensiver mit dieser Erfindung in Kontakt.


