Betrifft Kinder

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Maintaler Kita »Familienzentrum Ludwig-Uhland-Straße« gewinnt den Deutschen Kita-Preis

Weitere Auszeichnungen gehen nach Bergneustadt, Berlin, Wedel, Hamm, Bremen, Kyffhäuserland, Herne, Zethau und Rehburg-Loccum

Berlin, 2. Mai 2018.
Die Preisträger beim Deutschen Kita-Preis stehen fest. Der erste Platz in der Kategorie »Kita des Jahres« geht an das Maintaler Familienzentrum Ludwig-Uhland-Straße. Die Einrichtung aus Hessen konnte die Jury unter anderem durch ihre vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Eltern überzeugen. Sie kann sich jetzt über ein Preisgeld von 25.000 Euro freuen. Besonders beeindruckt waren die Juroren vom Projekt
»Die Sache mit der Angst«, in dem geflüchtete Kinder ihre Erfahrungen gemeinsam mit Psychologen und dem Kita-Team bewältigen. Jeweils 10.000 Euro gehen an die vier Zweitplatzierten in dieser Kategorie: Die Johanniter-Kita Ackerstraße aus Bergneustadt, die Kita Menschenskinder aus Berlin, die AWO Kindertagesstätte Hanna Lucas aus Wedel und die Evangelische Kindertageseinrichtung Uphof aus Hamm.



Die Preisträger in der Kategorie »Lokales Bündnis für frühe Bildung«
Auch das Quartiersbildungszentrum Blockdiek aus Bremen kann sich über 25.0000 Euro freuen – die Institution belegt den ersten Platz in der Kategorie
»Lokales Bündnis für frühe Bildung«. Der Zusammenschluss aus drei Kitas, ambulanten Erziehungshilfen und weiteren Partnern steht Eltern und Kindern im Stadtteil Blockdiek mit Rat und Tat zur Seite. Besonders beeindruckt war die Jury vom langjährigen Engagement der Beteiligten mit dem sie sowohl kurzfristige als auch langfristige Projekte voranbringen. Als weitere Preisträger wurden in dieser Kategorie die Gemeinde Kyffhäuserland, das Netzwerk der Herner Familienzentren, das Christliche Kinderhaus Ankerplatz aus Zethau und das Bildungshaus Rehburg-Loccum mit je 10.000 Euro ausgezeichnet.

Die insgesamt zehn Preisträger konnten sich in einem mehrmonatigen Auswahlverfahren gegen mehr als 1.400 weitere Bewerber durchsetzen. Das letzte Wort hatte eine 16-köpfige Experten-Jury.

Dr. Franziska Giffey und Elke Büdenbender übergeben Trophäen
Überreicht wurden die Preise am Abend des 2. Mais durch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und die Schirmherrin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Elke Büdenbender.
»Gute Förderung ist wichtig. Und wir müssen früh anfangen, damit jedes Kind es packt. Dafür, dass alle Kinder in Deutschland gut aufwachsen und ihre Talente entfalten können, setzen sich Erzieherinnen und Erzieher in Kita und Tagespflege jeden Tag mit viel Engagement ein. Ihren Enthusiasmus wollen wir mit dem Deutschen Kita-Preis würdigen«, sagt Bundesfamilienministerin Franziska Giffey. Und Elke Büdenbender erklärt: »Das Engagement für fundierte frühe Bildung, Betreuung und Erziehung in der Bundesrepublik ist groß und breit gefächert: So unterschiedlich wie die Regionen, die Städte, die Dörfer und die Menschen unseres Landes sind, so verschieden sind auch die Kontexte, in denen ausgezeichnete Kindertagesbetreuung entsteht.«

Moderiert wurde die Preisverleihung von Schauspielerin Bettina Zimmermann und ihrem Lebensgefährten Kai Wiesinger. Der Deutsche Kita-Preis wurde am Abend des 2. Mais erstmals vergeben. Die Auszeichnung ist eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Die Heinz und Heide Dürr Stiftung, die Karg-Stiftung, Porsche und der Didacta Verband sind als weitere Partner an Bord.


Alle Informationen hierzu finden Interessierte auf www.deutscher-kita-preis.de.

 

 


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